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    Krebs - der Feind in mir 

     • Oktober 1990              

     • Juni 2007                    

       Fachbegriffe von A - Z:

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     • Anatomie / Physiologie

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N

 

Nachsorge

Umschreibt zB. die Zeit der medizinischen Betreuung nach der abgeschlossenen Krebstherapie. Die ambulante Nachsorge beinhaltet Nachuntersuchungen in regelmäßigen Abständen [in den ersten 3 Jahren 1/4-jährlich, im 4. und 5.  Jahr 1/2-jährlich und danach wieder jährlich]

 

 

Narkose

Betäubung [siehe auch Anästhesie]

 

 

Nebenwirkung

Unerwünschte Begleiterscheinung einer Behandlung, die auftreten kann jedoch nicht muss...

 

 

Nekrose

gr. nekros = tot: Gewebetod. Das Absterben von Gewebe

 

 

nekrotisch

abgestorben, zB. nekrotische Körperzellen

 

 

Neo-Angiogenese

[Neo = neu]bildung Genese [gr. genesis = Entstehun: Ursprung] von Blutgefäßen. Siehe auch Angiogenese

 

 

Neo-Angiogenese-Hemmer

Mit diesen Substanzen soll die Neubildung von Blutgefäßen verhindern werden die somit die Entstehung von Tochtergeschwülsten blockieren soll

 

 

neoadjuvante
Chemotherapie

Medikamentöse Krebsbehandlung, verabreicht noch vor der operativen Entfernung [auch PST = primärsystemische Therapie genannt], um so den bösartigen Tumorszu verkleinern und ggf. auch bereits vorhandene Mikrometastasen frühzeitig abzutöten. Auch kann dadurch zB. das ansprechen des Tumors auf die Terapie [Chemo- oder Antihormon- und Antikörpertherapie] beurteilt werden

 

 

Neoplasie

gut.- aber auch bösartige Neubildung von Gewebe

 

 

Neuropathie

gr. pathos = Leiden, angeborene Neigung zur Neurose

 

 

neutropenisches Fieber

Lebensbedrohliche fieberhafte Erkrankung, die u.a. durch einen Mangel an weißen Blutkörperchen [neutrophile Granulozyten] hervorgerufen wird. Dies kann zB. wärend/durch eine Chemotherapie ausgelöst werden

 

 

Neutrose

psychisches Fehlverhalten durch mangelhafte Konfliktverarbeitung

 

 

nichtinvasiv

Bezeichnet man Krebsherde die noch nicht in angrenzende Gewebeverbände eingedrungen sind [siehe auch In-situ-Karzinom]

 

 

nichtinvasives Karzinom

Ist eine Krebsgeschwulst zu bezeichnen, die noch nicht in umliegende Gewebe eingedrungen ist

 

 

nodal-negativ

Nodes= Lymphe - negativ = Tumorfrei

 

 

nodal-positiv

hierbei sind die Lymphknoten bereits von Krebszellen befallen worden

 

 

O

 

Off label use

Bezeichnung/Fachausdruck für den Einsatz von Medikamenten zu Be- hand lungszwecken, für die keine Arzneimittelzulassung vorliegt

 

 

Onkogene

Gene, die an der Entstehung von bösartigen Tumoren beteiligt sind.

 

 

Onkologe

Facharzt für Krebserkrankungen

 

 

Onkologie

Lehre von den Krebserkrankungen

 

 

Orthomolekulare Medizin

Eine neue, noch nicht von allen Schulmedizinern anerkannte Fachrichtung, die mit Nahrungsergänzung Krankheiten vorbeugen und deren Behandlung unterstützen will. Zum Einsatz kommen Vitamine, Spurenelemente, Öle und Fette, sekundäre Pflanzenstoffe und Eiweißbausteine

 

 

Osteoporose

gr. poros = Gang, Pore: Knochenschwund mit Vergrößewrung der Knochenmakräume; häufig bei alten Menschen

 

 

Östrogene

Gruppe von weiblichen Sexualhormonen [zB. Östradiol und Östron], die vorwiegend in den Eierstöcken [aber auch in geringeren Mengen in den Nebennieren, im Muskel- und Fettgewebe] gebildet werden

 

 

Östrogenrezeptoren

Empfäng[andock]erstellen für das Östrogen an der Zelle. Bindet sich das Hormon an einen dieser Rezeptoren, kann das Zellwachstum stimuliert werden

 

 

Ovar/Ovarium

lat. ovum = Ei; Eierstock, weibliche Keimdrüse

 

 

Ovarektomie

operative Eierstockentfernung

 

 

Ovarialkarzinom

Eierstockkrebs

 

 

P

 

Paclitaxel

Wirkstoff, der früher aus der europäischen Eibe gewonnen wurde und heute biotechnologisch aus Pflanzenzellkulturen hergestellt wird; in der chemotherapeutischen Behandlung von Eierstockkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs wird er eingesetzt

 

 

Paget-Karzinom

Bösartige Krebsgeschwulst in der Brusthaut

 

 

palliativ

krankheitsmildernd ohne zu heilen; zB. Palliativbehandlung bei fortgeschrittenenm Krebsleiden

 

 

Papillom

Mehrz. -oma. Ein gutartiger, in Milchgängen und/oder Drüsenläppchen angesiedelter epithelialer Tumor. Entarten nur seltenst [ca. 10-15%] bösartig. Oftmals ist dies eine Ursache für die Sekretion [Flüssigkeits- absonderung] aus der Brust, insbesonders einseitig und blutig

 

 

parasternal

para-:Wortteil = neben dem sternal = zum Brustbein [Sternum] gelegen

 

 

Pathologe

Auf die Untersuchung von Gewebe spezialisierter Mediziner

 

 

Pathologie

patho-: Wortteil = krankhaft, Krankheit. Lehre von den Krankheiten

 

 

Performance-Status

Index zur Beuteilung des Allgemeinzustandes eines Patienten. Einteilung in drei Grade von 0 [gut] bis 2 [schlecht]

 

 

PET

Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie

 

 

Placebo/Plazebo

Mittel ohne wirksame Bestandteile, anstelle eines gleichaussehenden Medikamentes ohne Wissen des Patienten verabreicht, um 1. seelische Ursachen eines Leidens festzustellen, 2. die Wirksamkeit einer Therapie oder eines Medikamentes zu überprüfen

 

 

Platinderivate

Bestimmte Krebsmedikamente, die das Edelmetall Platin enthalten [zB. Carboplatin und Cisplatin]

 

 

Pleuraerguß

Pleura = Brustfell. Flüssigkeitsansammlung im Pleuraraum, zB. Eiter beim Empyem in der Brusthöhle

 

 

Polychemotherapie

Behandlung mit mehreren zelltötenden Substanzen [Zytostatika] gleichzeitig

 

 

polymorph

gr. morphr = Gestalten: vielgestaltig

 

 

Polyneuropathie

Sammelbegriff für entzündliche [Polyneuritis] oder degenerative Erkrankung der Nerven, meist in den Armen und/oder Beinen, die von Schmerzen, Gefühlsstörungen und Missempfindungen gekennzeichnet ist. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Unter anderem tritt die Polyneuropathie als Nebenwirkung einiger Zellgifte auf, die in der Chemotherapie gegen Krebs eingesetzt werden

 

 

Port-Katheter

Kleiner Kunststoffbehälter [Port], der unter die Haut eingepflanzt wird und über einen Mini-Schlauch [Katheter] direkt an eine große Vene angeschlossen wird. Damit ist es möglich, nur mit einem kleinen, fast schmerzlosen Hautstich intravenös Medikamente zu verabreichen oder Blut zu entnehmen

 

 

Positronen-Emissions-
Tomographie

[Abkürzung: PET]; ein computergesteuertes bildgebendes Verfahren, das es ermöglicht, die Stoffwechselaktivitäten von Tumorgewebe sichtbar zu machen. Bei dieser Untersuchung wird nach der Zuführung einer radioaktiv markierten Substanz ein Bild des Körpers oder einzelner Abschnitte angefertigt. Tumoren und Metastasen weisen meist einen gegenüber gesundem Gewebe erhöhten Stoffwechsel auf und nehmen den Großteil der radioaktiven Substanz auf. Deshalb heben sie sich in dem tomographischen Bild vom gesunden Gewebe ab

 

 

Postmenopause

post-: Wortteil = nach, hinter. Der Lebensabschnitt nach den Wechseljahren [auch Klimakterium genannt]

 

 

präinvasives Karzinom

prä-, prae-: Wortteil = zeitlich vor. Eine Krebsgeschwulst, die noch nicht in das umliegende Gewebe eingedrungen ist

 

 

Präkanzerosen

Als präkanzerös oder prämaligne bezeichnet man Gewebe- veränderungen, die histopathologisch Vorzeichen einer bösartigen (malignen) Entartung sind wie zB. das DCIS [Krebsvorstufe]

 

 

Prämenopause

Zeitabschnitt vor den Wechseljahren

 

 

präoperative
Chemotherapie

Chemotherapie vor Entfernung des Tumors [siehe auch neoadjuvante Chemotherapie]

 

 

Präparate-Radiographie

Röntgenuntersuchung von operativ entnommenem Gewebe. Kann zB. zur Beurteilung von Brustgewebe während der Operation notwendig sein, wenn ein Tumor nicht tastbar und nur durch die Mammographie sichtbar wurde

 

 

Primärtherapie

Erstbehandlung des Brustkrebses [Operation, Strahlen- und Chemo- therapie]

 

 

Primärtumor

zuerst entstehender Tumo, von dem Tochtergeschwülste [Metastasen] ausgehen können

 

 

Probeexzision

Entnahme einer Gewebeprobe zur genauen mikroskopischen Untersuchung

 

 

Prognose

Vorhersage, zB. über den Verlauf einer Erkrankung

 

 

Prognosefaktoren

Gewebeeigenschaften eines bösartigen Tumors, die etwas über seine Aggressivität aussagen und damit eine Einschätzung des Krankheits- verlaufs ermöglichen

 

 

Progression, progredient

Das Fortschreiten der Tumorerkrankung

 

 

progressionsfreies Überleben

Zeitintervall vom Therapiebeginn bis zur Progression

 

 

Prolaktin

Hormon, das in der Hirnanhangdrüse gebildet wird und die Milchbildung während der Stillzeit anregt

 

 

Proliferation

Gewebevermehrung, zB. bei der Wundheilung

 

 

prophylaktisch

= präventiv

 

 

Prophylaxe

gr. prophylassein = verhüten: Prävention; Verhütung von Krankheiten durch vorbeugende Maßnahmen

 

 

Proteine

[chem.] Eiweißkörper, Eiweißmolekül

 

 

Protokoll

Definierter Ablaufplan einer Behandlung oder einer klinischen Studie

 

 

PST

Primär systemische Therapie

 

 

Psycho-Onkologe/In

Psychotherapeuten oder Psychologen, die sich auf die Behandlung von Krebspatientinnen spezialisiert haben

 

 

Q

 

Quadrant

Zur räumlichen Einteilung, zB. einen Teil der Brust [oberen Quadrant, links]

 

 

Quadrantenresektion

Entfernung des gesamten Brustdrüsengewebes in einem Quadranten, in dem der Brustkrebs lokalisiert ist

 

 

Quandrantektomie

Entfernung eines Quadranten [eines Brustviertels], in dem der Tumor lokalisiert ist, im Rahmen einer Brustkrebsoperation

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