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    Krebs - der Feind in mir 

     • Oktober 1990              

     • Juni 2007                    

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T

 

Tamoxifen

Weltweit gebräuchlichstes Antihormonpräparat. Es besetzt die Östrogen- rezeptoren und blockiert auf diese Weise die Wirkung von körper- eigenem Östrogen

 

 

Taxane

Klasse von Zytostatika, die aus den Nadeln der Eibe gewonnen werden und als Chemotherapie in der Krebsbehandlung eingesetzt werden

 

 

Teilremission

Rückgang des Tumors. Remission ist nicht gleichbedeutend mit Heilung. Ärzte unterscheiden zwischen Voll- und Teilremission. Vollständige Remission [= komplette Remission]: Verschwinden des Tumors. Er kann bildgebend nicht mehr erkannt werden, die Erkrankung könnte aber dennoch noch aktiv sein. Teilweise Remission [= partielle Remission]: Verkleinerung des Tumors um mindestens 50%. Stabilisierung der Tumorerkrankung [= stable disease]: Verkleinerung des Tumors um weniger als 50% oder Vergrößerung um weniger als 25%. Fortschreitende Erkrankung [= progressive disease]: Vergrößerung des Tumors um mehr als 25%

 

 

Test : uPA und PAI-1

Bei dieser Testmethode werden spezielle "Eiweißstoffe" [uPA und PAI-1] im Tumorgewebe bestimmt.
Diese Faktoren beeinflussen die Fähigkeit eines Tumors, zu wachsen und Metastasen zu bilden. Die Konzentration der beiden Eiweißstoffe geben dem Arzt und der Patientin zusätzliche wichtige Hinweise über den zu erwartenden Krankheitsverlauf. Erhöhte uPA und PAI-1 Werte bedeuten ein erhöhtes Rückfallrisiko, d.h. eine Chemotherapie ist zu empfehlen.
Bei Patientinnen ohne Lymphknotenbefall und niedrigen uPA und PAI-1 Werten [geringes Rückfallrisiko] kann eventuell auf eine Chemotherapie verzichtet werden.

Diese Information ist für den behandelnden Arzt sehr wichtig, um für die einzelne Patientin einen optimalen Behandlungsplan erstellen zu können. Eventuell kann bei Patientinnen bei denen die Lymphknoten nicht befallen sind, auf eine Chemotherapie nach der Operation verzichtet werden und der Patientin können dadurch mögliche Nebenwirkungen erspart werden.

 

 

Therapie

Gesamtheit der Behandlungsmaßnahme zur Heilung einer Krankheit

 

 

Therapieschema

Behandlungsplan, in dem die Behandlung [Zeitlichen Ablauf, genaue Festlegung aller Medikamente und deren Dosierung etc.] schriftlich festgehalten wird

 

 

Thrombose

durch Bildung eines Trombus in den Gefäßen oder im Herzen hervorgerufene Behinderung oder Aufhebung der Blutströmung durch Gerinselbildung

 

 

Thrombozyten

Blutplättchen; Beteiligt an der Blutgerinnung

 

 

Thrombus

Blutpfropf in einem Blutgefäß

 

 

TNM-Klassifikation

Die TNM Klassifikation ist ein Internationales System zur Einteilung der Krankheitsstadien bei Krebserkrankungen, je nach Ausbreitung eines bösartigen Tumors [T = Tumor / N = Nodus (Lymphknoten)  M = Metastasen]

 

 

Tomographie

röntgenologisches Schichtbildaufnahmeverfahren bei dem einzelne Körperschichten abgebildet werden können [zB. Computertomographie]

 

 

Toxizität

Giftigkeit

 

 

TRAM-Lappen

Dies ist eine Methode zum Wideraufbau der Brust mit körpereigenem Gewebe, aus dem von der Bauchregion entnommenen Haut-Muskel-Lappen

 

 

Trastuzumab

Antikörper, der allein sowie in Kombinationen mit Chemotherapeutika in der adjuvanten wie auch metastasierten Situation zugelassen ist. Voraussetzung ist hierbei die Ausbildung von HER2-Rezeptoren. Trastuzumab blockiert diese Rezeptoren, so dass die Tumorzell- vermehrung gebremst wird

 

 

Trauma

gr. = Wunde: Verletzung, Wunde; neben körperlichen auch psychisches Trauma möglich

 

 

Tumor

lat. = Schwellung, Geschwulst:  Neubildung von Gewebe

 

 

Tumor, benigner

gutartige Geschwulst; gekennzeichnet durch ein verdrängendes, langsames Wachstum

 

 

Tumor, maligne

bösartige Geschwulst; gekennzeichnet durch gewebezerstörendes, schnelles Wachstum

 

 

tumorassoziierte Antigene

In den Krebszellen oder auf deren Oberfläche vorkommende typische Antigene, die immunhistochemisch bei bestimmten Krebsarten vermehrt nachgewiesen werden können. Im Serum [Blut] von Tumorpatienten können sie als sogenannte Tumormarker bestimmt werden. Tumorantigene sind auch für die Immuntherapie von Tumoren von Bedeutung [Tumorvakzine]

 

 

Tumorchirurgie

Chirurgische Eingriffe, die unabhängig von der Facharztrichtung zur Entfernung von Tumoren durchgeführt werden

 

 

Tumorektomie

Operative Entfernung des Tumors

 

 

Tumorexzision

exzision: Organ- oder Gewebeentfernung mittels scharfer Instrumente. Herausschneiden des Tumors

 

 

Tumorgewebebank

Einrichtung, in der Tumorgewebeproben für eine bestimmte Dauer aufbewahrt werden, z.B. für mikroskopische und andere weiterführende Untersuchungen

 

 

Tumormarker

sind Körpereigene Stoffe [Eiweiß-Zucker-Verbindungen], die in erhöhter Konzentration bei einer Tumorerkrankung ins Blut gelangen. Diese Erhöhung kann ein Hinweis auf Tumorwachstum sein..., muss aber nicht. Auch sind diese erhöhte Eiweiß-Zucker-Verbindungen im Blut häufig erst ab einer bestimmten Tumorgröße nachweißbar und somit können Normale Tumormakerwerte auch eine Wiedererkrankung nicht aus- schließen. Sie werden vor allem zur Verlaufskontrolle von  bereits bekannten Mammakarzinomen bestimmt und eignen sich nicht zur Tumorsuche bei Brustkrebs

 

 

Tumorvakzine

Individuell hergestellte Impfstoffe, mit denen das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen aktiviert werden soll

 

 

Tumorzellen

Zellen, die nicht mehr den gesunden Zellen entsprechen, also entartet sind und Tumore bilden

 

 

Tyrosinkinasehemmer [Tyrosinkinaseinhibitor]

Tyrosinkinasehemmer sind small molecules [kleine Moleküle] wie zB. Lapatinib. Sie unterbinden den von Tyrosinkinasen katalysierten Prozess des Zellwachstums. Krebszellen werden auf diese Weise in den programmierten Zelltod geführt [Apoptose]. Dabei wirken diese Substanzen direkt in der Zelle

 

 

Tyrosinkinasen

sind Enzyme, die u.a. in den Rezeptoren der HER-Familie vorkommen. Dort aktivieren diese Enzyme Prozesse, die ungehemmtes Zellwachstum begünstigen

 

 

U

 

Ultraschalluntersuchung

Bildgebendes Verfahren, das mit Echoschall arbeitet und Schallwellen in Bilder umwandelt. Hierbei entsteht keine Strahlung

 

 

uPA und PAI-1 Test

Bei dieser Testmethode werden spezielle "Eiweißstoffe" [uPA und PAI-1] im Tumorgewebe bestimmt.
Diese Faktoren beeinflussen die Fähigkeit eines Tumors, zu wachsen und Metastasen zu bilden. Die Konzentration der beiden Eiweißstoffe geben dem Arzt und der Patientin zusätzliche wichtige Hinweise über den zu erwartenden Krankheitsverlauf. Erhöhte uPA und PAI-1 Werte bedeuten ein erhöhtes Rückfallrisiko, d.h. eine Chemotherapie ist zu empfehlen.
Bei Patientinnen ohne Lymphknotenbefall und niedrigen uPA und PAI-1 Werten [geringes Rückfallrisiko] kann eventuell auf eine Chemotherapie verzichtet werden.

Diese Information ist für den behandelnden Arzt sehr wichtig, um für die einzelne Patientin einen optimalen Behandlungsplan erstellen zu können. Eventuell kann bei Patientinnen bei denen die Lymphknoten nicht befallen sind, auf eine Chemotherapie nach der Operation verzichtet werden und der Patientin können dadurch mögliche Nebenwirkungen erspart werden

 

 

W

 

Wachstumsfaktoren

Medikamente, die das Wachstum von Zellen, zB. auch Knochenmark- zellen zur Bildung weißer und roter Blutkörperchen, anregen. Der Einsatz erfolgt häufig in Kombination mit einer Chemotherapie, um die Anzahl der weißen oder roten Blutkörperchen zu erhöhen [siehe auch G-CSF und GM-CSF]

 

 

Wächter-Lymphknoten

Spezieller Lymphknoten [Sentinel-Lymphknoten] in der Achselhöhle. Dieser Lymphknoten wird bei Brustkrebs meistens als erster Lymph- knoten/Filterstation von abgesiedelten Krebszellen befallen. Ist er frei von Krebszellen, so haben zahlreiche Studien gezeigt, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle weiteren Achsellymphknoten tumorfrei sind. Aufgrund dieser Erfahrung kann die Entfernung von vielen Achsellymphknoten ausbleiben,, die zu Problemen wie Lymphödem und Bewegungseinschränkung führen kann. Ist der Wächterlymphknoten jedoch positiv, wurden dort also Krebszellen nachgewiesen, werden mindestens 10 weitere Achsellymphknoten entfernt.
Die Methode:
In die Nähe des Tumors wird eine blaue Farblösung und eine radioaktive Substanz gespritzt. Dieser Marker gelangt über die Lymph- gefäße zum Wächter-Lymphknoten und sammelt sich dort an. Bei der Operation wird er dann entweder über seine Blaufärbung oder seine Radioaktivität entdeckt und entfernt

 

 

weibliche Sexualhormone

Von den Keimdrüsen gebildete Hormone, die an der Entwicklung der Geschlechtsmerkmale und am weiblichen Zyklus beteiligt sind

 

 

Z

 

Zelle

Kleinste Bau- und Funktionseinheit des Körpers. Sie besteht aus einem Zellkern, in dem sich das Erbmaterial befindet, einem Zellleib und einer schützenden Zellmembran. Ein Tumor entsteht durch gestörte, un- kontrollierte Zellvermehrung

 

 

Zervix [Cervix uteri]

lat. Cervix = Hals; zB. Cervix Uteri = Gebärmutterhals

 

 

Zyklus bzw. Zyklen

regelmässiges Wiederauftreten, zB. der Menstruation oder die Standardisiert ablaufende, mehrmals zu wiederholende Einheit einer Chemotherapie

 

 

Zyste

Zyste [gr. kystis = Blase]... eine krankhafte, mit flüssigjkeit gefüllte Hohl- raumbildung in Organen, zB. in einer Brust

 

 

Zytologie

Lehre vom Bau und der Funktion der Zellen

 

 

Zytostatika

Medikamente zur Hemmung der Zellteilung: zB. bei der Behandlung von Krebs [Chemotherapie], die zumeist in Form von Infusionen, aber auch als Tabletten verabreicht werden, um bösartige Zellen in ihrem Wachstum zu hemmen oder diese Zellen komplett zu zerstören

 

 

zytostatisch

die Zellteilung behindernd

 

 

zytotoxisch

Gewebezellen schädigend

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